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RA A. Martin


 Berlin-Marzahn-Hellersdorf

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Tel.: 030 74 92 3060
Fax: 030 74 92 3818

E-mail: info@anwalt-martin.de

Steuernummer: 074/247/02409

 

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Rechtsanwalt - Kündigung Berlin

Rechtsanwalt Martin - Zweigstelle Berlin Marzahn-Hellersdorf - vertritt vor dem Arbeitsgericht Berlin und dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg - Mandanten aus Berlin und Umgebung.

 

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Kanzlei Marzahn - Zweigstelle- Anwalt Martin - Kündigungsschutzrecht

 

Tel.: 030 74 92 3060

Vor allem bei:

  • Rechtsschutz gegen Arbeitgeberkündigungen (verhaltensbedingt, betriebsbeding, personenbedingt)
  • Rechtsschutz gegen außerordentliche - fristlose -  Kündigungen des Arbeitgebers
  • Kündigungsschutzrecht allgemein
  • Kündigungsschutzklagen vor dem Arbeitsgericht Berlin
  • Beratung und Vertretung bei Abfindungen
  • Entfristungsklagen bei befristeten Arbeitsverhältnissen
  • Aufhebung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen allgemein

 

 

Rechtsanwalt bei Kündigung einschalten - warum?

Druck rausnehmen und Profi beauftragen

Sperre beim Arbeitsamt vermeiden

Abfindung oder Weiterbeschäftigung bei Kündigung

Arbeitsgericht Berlin

 

Warum sollte ich bei Erhalt einer Kündigung durch meinen Arbeitgeber einen Rechtsanwalt einschalten?

 

Die Beurteilung, ob eine Kündigung unwirksam oder wirksam ist und ob Aussichten auf Erfolg im Rahmen einer Kündigungsschutzklage bestehen, kann letztendlich nur ein Rechtsanwalt / Fachanwalt für Arbeitsrecht einschätzen. Die Ursache dafür liegt darin, dass die Rechtsprechung diesbezüglich auch des Arbeitsgerichts Berlin, Landesarbeitsgerichts Berlin und des Bundesarbeitsgerichts sehr umfangreich ist. Auch gibt es bezüglich der Rechtmäßigkeit der Kündigungen unterschiedliche Entscheidungen, die für den Arbeitnehmer im Normalfall überhaupt nicht überschaubar sind. Oft entscheiden für den Arbeitnehmer nur “Kleinigkeiten über gewinnen oder verlieren. Der normale Arbeitnehmer kann dies nicht übersehen.

Beispiel:

Viele Arbeitnehmer kennen die Entscheidungen des LAG Berlin-Brandenburg und des BAG (Bundesarbeitsgericht) im Fall Emmely aus den Medien und meinen, dass ein Arbeitnehmer nicht bei Bagatelldiebstählen außerordentlich gekündigt werden kann. Dies ist falsch. Auch der Fall “Emmely” hat nichts an der Rechtsprechung des BAG zur Bagtellkündigung vom Grundsatz her geändert. Im Fall Emmely kam das BAG letztendlich nur deshalb nicht zur Rechtmäßigkeit der Arbeitgeberkündigung, weil hier eine lange Betriebszugehörigkeit und der bis dahin störungsfreie Verlauf des Arbeitsverhältnisses (sog. “Vertrauenskapital”) der Verkäuferin vorlag.  Es gibt zwar keine absoluten Kündigungsgründe - also nicht immer rechtfertigt ein Diebstahl die sofortige Kündigung - aber trotzdem können auch Bagatelldiebstähle/ Unterschlagungen eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen.

 

Druck rausnehmen und Anwalt beauftragen!

Zu beachten ist auch, dass der Arbeitnehmer häufig in eine Drucksituation ist und den Sachverhalt und vor allem die Rechtslage auch nicht objektiv einschätzen kann, da er emotional sehr stark beteiligt ist.

Zudem gibt es in dieser Situation - neben der Verärgerung über den Verlust des Arbeitsplatzes und das Verhaltens des Arbeitgebers - auch meist noch weiteren Druck von der Familie und ggfs. von Behörden (Agentur für Arbeit: Stichwort “Sperre”).

Der Rechtsanwalt ist ein objektiver Dritter, der dann die Rechte des Arbeitnehmers im Rahmen einer Kündigungsschutzklage vornimmt. Die besondere Sach- und Rechtskenntnis ist für den Betroffenen von großem Vorteil. Es macht keinen Sinn in der Familie und bei Bekannten sich rechtlichen Rat einholen zu wollen. Jeder wird hier “seinen Senf dazugeben und am Ende ist der Betroffene nicht schlauer als vorher. Besser einmal und richtig beraten lassen als alle möglichen Personen, die keine juristische Qualifikation aufweisen können, um Rat zu fragen. Dies führt nur zu weiteren Verunsicherung und der Arbeitnehmer ist mit der Entscheidung, ob er nun Kündigungsschutzklage erheben soll oder nicht, nicht weiter.

 

Sperre beim Arbeitsamt vermeiden

Zu bedenken ist auch, dass, wenn der Arbeitnehmer sich gegen eine rechtswidrige Kündigung des Arbeitgebers nicht wehrt, eine Sperre vom Arbeitsamt zu erwarten hat. Dies gilt auch beim Abschluss eines Aufhebungsvertrages.

Unter bestimmen Voraussetzungen wird aber auch beim Abschluss eines Aufhebungsvertrages keine Sperre verhangen, sofern eine betriebsbedingte Kündigung unmittelbare bevorstand, die Aufhebung nicht eher erfolgt als die fiktive Kündigungsfrist, betriebliche Gründe vorliegen und eine Abfindung zwischen 0,25 bis 0,5 Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr gezahlt wurde.

 

Abfindung vor dem Arbeitsgericht Berlin erstreiten

Wird aber ein Vergleich, zum Beispiel auf Abfindung im Rahmen der Kündigungsschutzklage vor dem Gericht, zum Beispiel vor dem Arbeitsgericht Berlin geschlossen, so ist es so, dass der Arbeitnehmer keine Sperre vom Arbeitsamt zu erwarten hat. Er hat sich ja dann gegen die unrechtmäßige Kündigung gewehrt und die Angelegenheit gerichtlich geklärt.

Ob die Kündigung letztendlich völlig unrechtmäßig ist oder nicht, kann ohnehin das Arbeitsamt dann, wenn dies vor Gericht bereits erörtert wurde, nicht mehr feststellen. Das Arbeitsamt geht im Normalfall davon aus, dass das Gericht zu einem Vergleichsschluss nicht raten würde, wenn die Kündigung völlig unrechtmäßig ergangen ist. Man kann zur Absicherung auch die Formulierung mit aufnehmen, dass die Parteien, auf Anraten des Gerichts, den entsprechenden Vergleich schließen.

Klage bei verhaltensbedingten Kündigungen

Im Übrigen macht es häufig auch Sinn - selbst wenn keine Abfindung verhandelt werden kann - dass sich der Arbeitnehmer zur Vermeidung einer Sperre der Agentur für Arbeit gegen eine (außerordentliche) verhaltensbedingte Kündigung wehrt. Hier ist zu beachten, dass diese Art der Kündigungen sehr häufig unrechtmäßig sind und der Arbeitnehmer gute Chancen hat, sich erfolgreich gegen die Kündigung zu wehren. Meist enden diese Kündigungsschutzverfahren so, dass der Arbeitnehmer - über seinen Anwalt - in der Güteverhandlung eine “betriebsbedingte ordentliche Kündigung” aushandelt.

Häufig sind folgende verhaltensbedingten Kündigungen unwirksam:

  • Kündigung wegen Zuspätkommen
  • Kündigung wegen angeblicher “Arbeitsverweigerung” (Krankmeldung)
  • Kündigung wegen verspätete Abgebens der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Krankenschein)
  • Kündigung wegen Beschädigung von Arbeitsmitteln oder Schaden bei Kunden
  • Kündigung wegen Nichtmeldung einer Überzahlung durch den Arbeitgeber
  • Kündigung wegen der Weigerung Überstunden zu machen
  • Kündigung wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer / Kunden

 

Arbeitsgericht Berlin und Kündigungsschutzklage

Der Arbeitnehmer hat bei Erhalt der Kündigung nur eine realistische Chance und dies ist die Erhebung der Kündigungsschutzklage - in Berlin - beim Arbeitsgericht Berlin. Dafür hat eine nur 3 Wochen ab Zugang der Kündigung Zeit. Das Arbeitsgericht Berlin - im Übrigen das größte Arbeitsgericht in Deutschland - beraumt innerhalb kurzer Zeit (meist 4 Wochen) einen Gütetermin an und dort wird durch den Richter erörtert, ob eine gütliche Einigung in der Sache möglich ist oder nicht. Meistens werden im Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Vergleiche geschlossen und der Arbeitgeber erhält eine Abfindung oder er klagt weiter und - wenn er gewinnt - muss er weiterbeschäftigt werden.

 

 

Zusammengefasst heißt dies also, dass die Einschaltung eines Rechtsanwalts bei Erhalt einer Kündigung und bei Klage auf Kündigungsschutz, zum Beispiel vom Arbeitsgericht Berlin, notwendig ist.

 

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