Anwalt für Kündigungsschutz

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RA A. Martin


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Rechtsanwaltskanzlei

Gibt es einen Rechtsanwalt für Kündigungsschutzrecht?

Einen Rechtsanwalt oder gar einen Fachanwalt für Kündigungsschutz gibt es nicht. Immer häufiger findet allerdings eine Spezialisierung von Rechtsanwälten statt, gerade auch in Ballungszentren, wie zum Beispiel in Berlin.

Der Vorteil für den Anwalt ist, dass er schneller und sicherer Mandate im Arbeitsrecht bearbeiten kann. Der Vorteil für den Mandanten ist der, dass er kompetente Auskunft erhält und von der Praxiserfahrung und vom Spezialwissen profitiert.

Gerade bei der Erhebung und Durchsetzung von Kündigungsschutzklagen vor dem Arbeitsgericht und die Verhandlung über Abfindungen im Gütetermin oder später zahlt sich meist eine Spezialisierung aus, da die richtige rechtliche Einschätzung der Erfolgsaussichten der Klage unabdingbar ist, um ein sinnvolles Ergebnis - meist ist dies die Aushandlung einer Abfindung - für den Mandanten zu erzielen.

Rechtsanwalt Andres Martin

Kuendigungsschutzklage - Anwalt Berlin

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Eine Kündigung des Arbeitgebers ist für den Arbeitnehmer ein einschneidendes Ereignis. Es stellt sich nicht nur die Frage, ob man gegen die Kündigung vorgeht, sondern auch ob man überhaupt noch-selbst wenn man das Kündigungsschutzverfahren vor dem Arbeitsgericht gegen den Arbeitgeber gewinnt-noch weiter beim Arbeitgeber arbeiten möchte. Wer möchte schon-dies gilt vor allem bei kleineren Betrieben-bei einem Arbeitgeber arbeiten, der keinen Wert auf die Arbeitskraft des Arbeitnehmers gelegt hat und diesen gekündigt hat.

 

Viele Arbeitnehmer beraten sich-bevor sie zu einem Rechtsanwalt, der sich in arbeitsrechtlichen Mandaten auskennt-gehen zunächst mit Bekannten und Verwandten. In der Familie wird die Sache besprochen und der Arbeitnehmer wird überhäuft mit einer Vielzahl von „guten Ratschlägen“. Die mehr Ratschläge kommen, besser größer ist die Verwirrung.

 

Sicherlich raten einige der Bekannte und Verwandten sofort beim Arbeitgeber aufzuhören oder eine Klage auf Abfindung einzureichen. Andere geben den Hinweis, dass man doch die Sache ganz ruhig angehen soll und sich mit dem Arbeitnehmer an einen Tisch setzen soll, um die Sache zu besprechen.

 

Diese Ratschläge haben eine Gemeinsamkeit, nämlich die, dass meistens die Ratgebenden sich nicht im Arbeitsrecht auskennen, zumindest nicht so, wie ein Rechtsanwalt der dementsprechend ausgebildet ist. Vor lauter gute Ratschläge wird dann manchmal auch die Frist zur Erhebung der Kündigungsschutzklage durch den Arbeitnehmer versäumt. Dann ist faktisch der ganze Fall vorbei, selbst wenn die Kündigung noch so unwirksam war. Durch die Versorgung der Frist hat der Arbeitnehmer im Normalfall keine Chancen der sich gegen die Kündigung zu wehren und eine Abfindung gegebenfalls auszuhandeln. Für den Arbeitgeber besteht überhaupt keine Veranlassung eine Abfindung zu zahlen, da er da genau weiß, dass der Arbeitnehmer die Kündigung nichts mehr machen kann.

 

Der Arbeitnehmer räumt dann“das Feld“ und bekommt dann bestimmt auch noch von einigen Bekannten den guten Ratschlag-der leider zu spät kommt – „wärst du doch zum Anwalt gegangen“.

 

Dieser Ratschlag kommt-wie ausgeführt-leider zu spät. Von daher sollte man sich als Arbeitnehmer schon vorher überlegen, wie man reagiert, wenn man eine Kündigung des Arbeitgebers bekommen.

 

Hier kurz die Verhaltensweisen für den Kündigungsfall:

 

1. Kündigung ohne Gegenzeichnung entgegennehmen und den Termin des Zuganges notieren

2. nach der Kündigung schon Daten über vergleichbare Arbeitnehmer sammeln und über die Anzahl der Arbeitnehmer im Betrieb

3. die drei Wochen Frist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage im Auge behalten

4. einen Beratungs Termine mit einem Rechtsanwalt ausmachen, der auf das Arbeitsrecht in Berlin spezialisiert ist

 

Allein ein Anwalt, der sich im Arbeitsrecht auskennt, kann einschätzen, wie hoch die Erfolgsaussichten sehen, die sich gegen die Kündigung mittels Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht Berlin zu wehren.

 

Grundsätzliche so, dass es in fast allen Fällen, in dem ein Rechtsschutzversicherung besteht, es sinnvoll sein kann sich gegen die Kündigung zu werden, da nicht ausgeschlossen ist, dass die Arbeitgeber in der Güte Verhandlung ein Vergleichsangebot macht, um die Sache endgültig abzuschließen.

 

Nicht zu unterschätzen ist der Fakt, dass häufig ein guter Abschluss eines Vergleichs ist dadurch erreicht wird, dass man schon vor der Güteverhandlung diverse Informationen gesammelt hat. Hier kann der Arbeitnehmer aktiv mitwirken.

 

Diese Informationen könnten sein:

 

  • wie vielen Arbeitnehmern ist in der letzten Zeit gekündigt worden
  • hat der Arbeitgeber der letzten Zeit Abfindungszahlung vorgenommen
  • hat sich die wirtschaftliche Situation des Betriebes in letzter Zeit verändert
  • Ist eine Fusion oder eine Betriebsübernahmen geplant
  • soll auch eine Auslagerung von Betriebsteilen ins Ausland oder an einen anderen Ort erfolgen
  • wo werden die Entscheidungen in Bezug auf das Unternehmen getroffen
  • die viele vergleichbare Arbeitnehmer gibt es im Betrieb
  • welche Sozialdaten haben die vergleichbaren Arbeitnehmer
  • gibt es einen Betriebsrat im Betrieb
  • Ist der Betriebsrat vor der Bewegung angehört worden
  • lässt der Arbeitgeber sich in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten anwaltlich vertreten
  • hat der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer vor dem Ausspruch der Kündigung gesprochen und die Kündigungsgründe erörtert
  • sind in letzter Zeit Neueinstellungen vorgenommen worden
  • sind Arbeiten in letzter Zeit ausgelagert worden
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